Oldenburger Portal – Kunst Kultur Kreativwirtschaft

Die gemeinsame Datenbank der gesamten Oldenburger Kultur und Kreativwirtschaft.

Das Oldenburger Portal ist die neue Plattform, auf der sich das gesamte Oldenburger Kreativitätspotential zukünftig der Öffentlichkeit präsentiert: Künstler:innen, Kulturschaffende, (Projekt-)Gruppen- und Initiativen, Musiker:innen, Bands, Ensembles und Teams sowie Unternehmen der Kreativwirtschaft.

Denn Vernetzung untereinander, aber auch mit Wirtschaft sowie mit der breiten Öffentlichkeit wird gerade in der Corona-Krise immer wichtiger.

Das Oldenburger Portal ersetzt mittelfristig das cre8 Branchenbuch und ist ab jetzt für euch zugänglich.

 

Warum?

„Warum eine neue Datenbank? Hätte das cre8-Branchenbuch nicht gereicht?“ mögen sich manche fragen.

Die Antwort ist eindeutig: Während sich dem Branchenbuch stärker die Kreativwirtschaft zugeordnet hat, haben sich Freie Künstler:innen, Kulturschaffende und Musiker:innen dort nicht angesprochen gefühlt. Nun gibt es mit dem Portal eine gemeinsame Basis, während die jeweiligen Netzwerk-Aktivitäten entsprechend der Zielsetzungen weitergeführt werden.

Und nicht zuletzt dies: Was absolut zu vermeiden war, war der Aufbau einer getrennten Kulturdatenbank neben dem cre8-Branchenbuch, mit Überschneidungen und Konkurrenzen.

 

Darum!

Bei einer Theater- oder Musikveranstaltung ist neben den Darstellenden Künstler:innen und Musiker:innen auch Fotografie, Film, Textildesign, Werbung bis hin zu Eventmanagement, Ticketing etc. beteiligt.

Mit dem Oldenburger Portal werden diese „Wertschöpfungspartner“ per Schulterschluss von Kultur und Wirtschaft miteinander verknüpft mit dem Ergebnis einer besseren Sichtbarkeit nach dem Motto „finden und gefunden werden“. Das Portal sorgt für Synergien und Zusammengehörigkeit.

Was aus cre8-Sicht nach wir vor wichtig ist: Kultur und Wirtschaft befruchten sich gegenseitig, wenn sie zusammen arbeiten. Beide erhalten Impulse zur Lösungsfindung, kreative Methoden unterstützen den Prozess. Das Portal hat die Basis dafür vergrößert.

 

Zug Um-zug

Und so hoffen wir, dass alle 137 bei cre8 eingetragenen Mitglieder mit uns umzuziehen.

Viele von euch haben bereits den Wechsel von unserer alten Plattform gewagt und präsentieren seit einigen Tagen ihr neues Profil auf der brandneuen Datenbank. Aber es sollen noch viel mehr werden. Nutzt also eifrig die Möglichkeit euch auf dem Oldenburger Portal zu registrieren und euch und eure Arbeiten vorzustellen.

Neben der Registrierung können Kultur- und Kreativschaffende im Portal-Blog Projekte, Neuigkeiten und Veranstaltungen präsentieren.

 

Meldet euch an

Die Anmeldung ist ganz einfach: Nachdem ihr auf “Registrieren” geklickt habt, werdet ihr Schritt für Schritt durch das weitere Procedere geleitet. Ihr bekommt genaue Angaben darüber, wie lang euer Vorstellungstext sein darf (vorab: Ihr könnt wirklich viel über euch schreiben!), welche Maße eure Fotos haben sollten, welche Videoformate ihr einbinden könnt, etc. pp.

Dabei macht es Sinn die Fotos und Videos, die ihr von euch und euren Werken zeigen wollt, vorab parat zu haben; es gibt tatsächlich viel Platz um all das zu zeigen, was Ihr könnt und was euch ausmacht.

Nach Abschluss der Registrierung erhaltet Ihr eine Bestätigungsmail, in der ihr alle Angaben noch einmal überprüfen könnt. Änderungen an Eurem Profil sind auch nach Abschluss der Anmeldung noch möglich: Im Hintergrund setzt ein Team eure Wünsche um.

 

Wir sehen uns auf dem Oldenburger Portal und freuen uns auf Euer Feedback!

 

Das Oldenburger Portal ist eine gemeinsame Initiative von Creative Mass Oldenburg, cre8 oldenburg – unterstützt von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg sowie Kulturgesichter0441.

 

 

Foto: Stephan Walzl

cre8_workshop: Ein klares Konzept für den Webauftritt

Die Basis für Form und Content

 

am 22. April von 10-13 Uhr online per Zoom

 

„Wenn ich acht Stunden Zeit hätte, um einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden die Axt schleifen.“ – Abraham Lincoln

Auch bei der Entwicklung der Website gilt: Planung und ein klares Konzept sind die halbe Miete!
In diesem Workshop erarbeitet Designerin Katja Reiche gemeinsam mit ihren TeilnehmerInnen den richtigen Weg zu einem guten, passgenauen und schnell umsetzbaren Internetauftritt.

In einem ersten Schritt geht es darum jeweils ein individuelles Profil herauszuarbeiten und anschließend die jeweiligen unternehmerischen Inhalte sowie die persönliche Positionierung einzugrenzen. Das so entstehende scharfe Profil dient als Voraussetzung für den eigenen richtigen Content, der später mit dem passenden Webtool in ein eigenes Corporate Design umgesetzt werden kann.

 

Anmelden könnt ihr euch hier; Anmeldeschluss ist der 14.04.2021.

 

Cards photo created by freepik – www.freepik.com

Corona-Hilfen aktuell

Wir geben euch den aktuellen Stand zu den Corona-Hilfen, die insbesondere für Unternehmen und Soloselbständige von Interesse sein könnten.

 

  1. Überbrückungshilfe III
  2. Neustarthilfe (im Rahmen der Überbrückungshilfe III)
  3. Überbrückungshilfe II
  4. Außerordentliche Wirtschaftshilfe (November / Dezemberhilfe)

 

1. Überbrückungshilfe III
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am 10.02.2021 bekannt gegeben, dass die Überbrückungshilfe III für die Monate November 2020 bis Juni 2021 ab sofort beantragt werden kann. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Die geltenden Eckpunkte finden Sie in der beigefügten Anlage. Weitere Informationen stehen auf der Programmwebsite zur Verfügung sowie in den FAQs: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberbrueckungshilfe-iii.html bzw. www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Ueberbrueckungshilfe-lll/ueberbrueckungshilfe-lll.html

 

2. Neustarthilfe (im Rahmen der Überbrückungshilfe III)
Des Weiteren können Soloselbständige, die nur geringe Betriebskosten haben, voraussichtlich bereits ab diesem Monat die „Neustarthilfe“ im Rahmen der Überbrückungshilfe III beantragen

Antragsberechtigte: Soloselbständige, die ihr Einkommen im Jahr 2019 zu mind. 51 % aus ihrer selbstständigen oder gleichgesetzten Tätigkeit erzielt haben sowie auch sog. unständig Beschäftigte aller Branchen und kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten (sofern sie kein Arbeitslosengeld oder Kurzarbeitergeld beziehen)

  • Antragsverfahren: Direkte Beantragung möglich
  • Förderzeitraum: 01. Januar bis 30. Juni 2021

Es gelten folgende Förderhöhen und -bedingungen:

  • Einmalige Betriebskostenpauschale i. H. v. 50 % des Referenzumsatzes
    (Hinweis: Der Referenzumsatz beträgt i. d. R. 50 % des Gesamtumsatzes 2019. Damit beträgt die Betriebskostenpauschale normalerweise 25 % des Jahresumsatzes 2019.)
  • Maximaler Zuschuss: 7.500 Euro
  • Auszahlung erfolgt aus Vorschuss
    (Hinweis: ab Juli 2021 wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Januar bis Juni 2021 die Höhe des Zuschusses berechnet. Bei Umsatzeinbußen von über 60 % darf Zuschuss in voller Höhe behalten werden.)

Hinweis: Der Zuschuss wird nicht auf Leistungen der Grundsicherung angerechnet und nicht bei der Ermittlung des Einkommens zur Bestimmung des Kinderzuschlags berücksichtigt.

 

3. Überbrückungshilfe II
Anträge für die Überbrückungshilfe II für den Förderzeitraum September bis Dezember 2020 können noch bis zum 31. März 2021 eingereicht werden.

Zu beachten ist, dass es vor dem Hintergrund der Verlängerung und Erweiterung des Befristeten Rahmens der EU für staatliche Beihilfen während der Corona-Pandemie zwischenzeitlich eine Vereinfachung gab: Es wurde die Obergrenze für Kleinbeihilfen auf 1,8 Mio. Euro pro Unternehmen erhöht (zuvor 800.000 Euro). Dadurch kann einem Großteil von Unternehmen auch die Überbrückungshilfe II auf Grundlage der Bundesregelung Kleinbeihilfen gewährt werden.
Unternehmen wird rückwirkend ein Wahlrecht eingeräumt, ob sie die Überbrückungshilfe II auf Grundlage der Bundesregelung Kleinbeihilfen oder der Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020 erhalten möchten.

Details zu den beihilferechtlichen Regelungen finden Sie bei Interesse unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Beihilferecht/beihilferecht.html.
Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe II stehen auf der Programmwebsite zur Verfügung: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberbrueckungshilfe-ii.html

 

4. Außerordentliche Wirtschaftshilfe (November / Dezemberhilfe)
Des Weiteren wurden auch die außerordentlichen Wirtschaftshilfen für November und Dezember aufgrund des neuen EU-Rahmens flexibilisiert. Unternehmen können wählen, auf welcher Beihilfegrundlage der Antrag gestellt wird.
So werden keine Verlustnachweise mehr gefordert, sondern auch die Berücksichtigung entgangener Gewinne ermöglicht. Darüber hinaus wurden die Förderhöchstgrenzen erhöht, auf 1,8 Mio. Euro beim Kleinbeihilferahmen bzw. 10 Mio. Euro beim Fixkostenhilferahmen.

Anträge für die November- bzw. Dezemberhilfe können noch bis zum 30. April 2021 gestellt werden

Zielgruppe der außerordentlichen Wirtschaftshilfe sind bekanntlich Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die direkt oder indirekt vom Lockdown im November bzw. Dezember 2020 betroffen sind.

Details zu den Förderbedingungen finden Sie bei Interesse unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ausserordentliche-Wirtschaftshilfe/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html bzw. www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html sowie www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/02/20210205-verbesserungen-zusaetzliche-flexibilitaet-bei-november-und-dezemberhilfe.html.

Ansprechpartner bei Fragen zur Überbrückungshilfe sowie der November- und Dezemberhilfe sind erreichbar über folgende Hotlines: Für Soloselbstständige: 030 / 120021034 bzw. für prüfende Dritte: 030 / 530199322

 

Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Die cre8_workshop Reihe 2021

-erfolgreich positionieren.

 

In Zeiten von Corona stehen Unternehmen mehr denn je vor der großen Herausforderung, sich neu zu erfinden. Während momentan im Schnelldurchlauf Optimierungen vorgenommen werden müssen, gibt es auch unabhängig davon jede Menge gute Gründe, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie das eigene Unternehmen sinnvoll nach außen repräsentiert werden und sich flexibel an ständig wechselnde Anforderungen anpassen kann.

 

Das cre8-Team hat eine neue Workshop-Reihe entwickelt, deren Fokus auf der Positionierung nach innen und außen liegt:

 

Wie kann ich Werbung überzeugend einsetzen? Wie kann die passende Außendarstellung meines Unternehmens aussehen? Was braucht es, um eine krisenresistente Unternehmerpersönlichkeit zu entwickeln?

Diesen und anderen Fragen soll in den verschiedenen Workshops nachgegangen werden. Profis aus den geweiligen Bereichen vermitteln euch individuelle Lösungsstrategien- und eines ist sicher: ihr geht nicht nur mit neuen Erkenntnissen nach Hause, sondern werdet dabei auch noch viel Spaß haben.

 

Hier findet Ihr alle Infos zu den einzelnen Workshops und wo/wie ihr euch anmelden könnt: cre8_workshop Reihe 2021

 

 

Foto: Daniel Penschuck

Erfolgreich positionieren: Die cre8_workshop-Reihe.

Es überrascht eigentlich nicht, dass “Corona-Pandemie” zum Wort des Jahres gewählt wurde, war dieser Begriff doch in 2020 allgegenwärtig. Und nicht nur das: Corona deckt auch gnadenlos Schwachstellen auf und nicht wenige Unternehmen werden nach der Krise vor der großen Herausforderung stehen sich neu zu erfinden.

 

Doch auch unabhängig davon gibt es ausreichend Gründe sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie das eigene Unternehmen sinnvoll nach außen repräsentiert werden und sich flexibel an ständig wechselnde Anforderungen anpassen kann. Warum also nicht das Neue Jahr für einen gründlichen Frühjahrsputz der eigenen Unternehmensstruktur nutzen und sich weiterbilden?

 

Das cre8-Team hat sich in den letzten Wochen mit dem Aufbau einer neuen Workshopreihe auseinandergesetzt, die u.a. Antworten zu Fragen der optimalen Positionierung nach innen und außen, dem überzeugenden Einsatz von Werbung, der perfekten Eigendarstellung und der Entwicklung einer krisentauglichen Unternehmerpersönlichkeit, liefern soll.

 

Wir starten im Februar 2021 mit der cre8_workshop-Reihe.

Ab dann wird es monatlich einen Workshop zu einem bestimmten Thema geben, das wir euch vorab rechtzeitig vorstellen werden. Da unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden sollen, finden die Workshops sowohl unter der Woche als auch am Wochenende statt.

 

Geplant sind sowohl digitale Workshops als auch Präsenzveranstaltungen.

 

Die Themenbereiche, die abgedeckt werden, sind dabei vielfältig. Hier ein paar Beispiele:

 

_Selbstbewusst selbständig – Unbescheidenheit für Unternehmerinnen mit Silvia Rutkowski

_Die richtigen Fotos für die Unternehmerwebsite mit Bonnie Bartusch im Rahmen der WorldPress Fotoausstellung

_Ein klares Konzept für den Webauftritt mit Katja Reiche

_Kreativmethoden für UnternehmerInnen mit Peter Gerd Jaruschewski

 

Ihr seht, wir haben uns bereits einiges einfallen lassen und auch für die Monate Mai bis Dezember 2021 sind spannende Themen geplant.

 

Nähere Informationen zu unserer Workshopreihe sowie Informationen zur Anmeldung folgen demnächst hier und in den Sozialen Medien.

 

Foto: Daniel Penschuck

Corona Kulturförderung

Kultur- und Kreativschaffende sind bei den bisherigen Corona-Hilfen häufig außen vor geblieben. Die aktuellen Hilfen scheinen jetzt besser zu greifen – auf zweierlei Weise:

 

  • Bei der „NOVEMBERHILFE“ als Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes geht es darum, Umsatzverluste auszugleichen, die durch die temporären Corona-bedingten Schließungen im November 2020 aufgetreten sind: Wenn ihr von den Schließungen direkt oder indirekt betroffen seid und bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt habt, könnt ihr bis 5000 Euro beantragen. Und das Neue: Diese Förderung ist nicht an betriebliche Fixkosten gekoppelt ist: Erstattet werden Umsatzeinbußen, bezogen auf den Vergleichsmonat November 2019 oder den durchschnittlichen Umsatz der vergangenen Monate, so dass die Mittel auch für die eigenen Lebenshaltungskosten verwendet werden können!

 

  • Bei dem Corona-Sonderprogramm für Soloselbständige und Kultureinrichtungen Niedersachsen und dem Programm „NEUSTART KULTUR“ des Bundes geht es darum Kulturaktivitäten (wieder) zu initieren, zum Beispiel durch die Übernahme der Honorare von Künstler*innen oder durch spezielle Programme für verschiedene Branchen.

 

Einen guten Überblick bietet die anliegende Vorstellung ausgewählter Corona-Hilfsprogramme von MCON mit Stand vom 23.11.2020: Corona Kulturhilfen (Euro-Office)

Bitte beachtet, dass bei den Programmen häufig Anpassungen der Förderbedingungen und Aktualisierungen erfolgen, zum Beispiel bei den Antragsfristen. Dies bitte im Internet überprüfen.

 

 

Foto:kstudio – de.freepik.com

Denk!Labor – Aufruf

Der externe „Think Tank“ für kleine und mittelständische Unternehmen. Im August bietet das Denk!Labor vier Unternehmen die Möglichkeit, sich kostenlos in einer Videokonferenz beraten zu lassen(melden bis 31. Juli).

Das Denklabor verfügt über einen Pool von Experten und Expertinnen aus allen Bereichen des wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Lebens: Künstler, Kreativuntemehmer, Wissenschaftler, Unternehmer, IT-Spezialisten und Ingenieure, BWLer, Sozialwissenschaftler, Rechtsanwälte, Steuerberater., Unternehmensberater und viele mehr. Sie werden je nach Aufgabenstellung zusammengestellt und unterstützen dann in Form von Einzelberatung, Halbtagesworkshop, Tagesworkshop, Wochenendworkshop oder der Begleitung vonProzessen über einen längeren Zeitraum.

https://www.denklabor-oldenburg.de

Muse, Mampf und Mammon!

Muse, Mampf & Mammon – die zweite Runde
Kostproben aus Kultur, Gastronomie und Wirtschaft

 
Die wunderbare Atmosphäre auf dem Schlossplatz bei Muse Mampf & Mammon am Samstag, 19. September 2020 Uhr hat sie alle begeistert; das Publikum ebenso wie die teilnehmenden Akteure und das Organisationsteam. Bewiesen wurde, wie charmant und amüsant Werbung sein kann, wenn Kultur, Gastronomie und Handel zusammen kommen und sie gemeinsam eine Geschichte erzählen. Witz, Ironie, Temperament und Tiefgang waren bei den fünf Bühnen Stuhlkreis, Ideenschmiede, Himmelsleiter, Seelenfutter und Freudentanz zu erleben, nacheinander in jeweils 7-Minuten-Auftritten und 3 Durchgängen. Das Netzwerk der Oldenburger Kreativwirtschaft cre8 oldenburg und die Wirtschaftsförderung veranstalteten dieses neue Format zum zweiten Mal in diesem Sommer.
 
„Die Verschmelzung dieser drei  Branchen ist hervorragend gelungen,“ schwärmt Eike Redlin von Schumacher Büro + Raumkultur. In seinem Team „Stuhlkreis“ hat der Oldenburger Schauspieler Jo Schmitt in einer „Therapiesitzung“ ausgewählte Sitzmöbel wie den Wilkhahn Stand-up Sitzhocker oder den Vitra-Schaukelstuhl getestet, um das passende Möbel für das passende Eis – von Claas Meyer – zu finden. Was übrigens gelungen ist. Bei der „Ideenschmiede“ hat der Elektronikmusiker Billion One das Publikum akustisch in die Goldschmiede TiTo und die Kräuterschmiede Krautsalon verführt. Dort gab es auch Tipps, wie das indische Springkraut in Kulinarisches umgewandelt werden kann
 
Das Team „Himmelsleiter” war schon bei der ersten Runde Muse, Mampf & Mammon und auch jetzt wieder ein Highlight mit Circus UnARTiq, Eisenwaren Willers und den Buddeljungs. Sie zeigten, wie akrobatisch Tonic und Gin auch in luftiger Höhe transportiert werden kann. Blumen von Der Florist schmückten den feurigen „Freudentanz” der Flamencotänzerin Flavie Cardona; für die Gaumenfreude sorgten die Klub-Sandwiches vom Polyester_Klub. „Seelenfutter” für einen loungigen Abend mit Freunden boten Deeper Connection mit einem Kartenset zum Kennenlernen, der Plattenaufleger Mr. 5.000 mit Soulmusik der 50er Jahre und der Combi City Supermarkt mit leckeren Knabbereien. Selbst Moderator Jürgen Böse hat sich in der Stimmung treiben lassen.
 
Neben Augen- und Ohrenschmaus wurde das Publikum, das in der Mitte der Bühnen saß, auch mit jeweils passenden Appetithäppchen versorgt. „Abwechslungsreich, kreativ, richtig gut, macht Lust auf mehr,“ war die begeisterte Rückmeldung von Besucherin Sabine Logemann. Natascha Czichon hat das gemeinsame Konzept von Werbung und Kunst besonders gut gefallen. Fotos von der Aktion sind hier zu finden
Dieses neue Format für die Innenstadt wurde vom niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft und von der Wirtschaftsförderung Oldenburg gefördert.
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

MMM Vol 1.

MMM Vol. 2.

KreativZuTisch

Immer am ersten Mittwoch im Monat | ab 13:00 Uhr | Royals & Rice, Waffenplatz

Kreativ zu Tisch

Menschen aus der Oldenburger Kreativwirtschaft und Interessierte, treffen sich an jedem ersten Mittwoch im Monat zum Austausch. Hier wird genüsslich geplauscht, locker miteinander ge(s)(g)essen und genetzwerkt. Bleibt auf dem Laufenden darüber, was in der Oldenburger Kreativbranche los ist, sprecht mit anderen Kreativunternehmern und belebt alte Kontakte wieder.

Kommt gerne vorbei, teilt eure Ideen und Projekte und bringt Neugier mit!

Neue Gesichter sind herzlich willkommen!

Offener Brief von cre8 zur Lage der Kreativwirtschaft

An
Politiker der Stadt Oldenburg
Oberbürgermeister Krogmann
Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

Offener Brief zur Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft aufgrund der Corona-Krise in Oldenburg

Das Netzwerk der Kreativwirtschaft cre8 oldenburg und das offene Bündnis creative mass vertreten die ansässigen Kultur- und Kreativschaffenden, darunter viele Soloselbständige, aus den Bereichen Design, Fotografie, IT, Film, Illustration, Kunst, Musik, Architektur, Theater, Text etc.

Für viele Kultur- und Kreativschaffende hat sich die finanzielle Situation drastisch verschlechtert, weil sie durch die Anordnungen infolge der Corona-Krise einen Großteil ihrer Aufträge beziehungsweise Kundschaft verloren haben und eine Änderung noch nicht absehbar ist.

Mit Erleichterung wurde das Soforthilfeprogramm des Landes Niedersachsen vom 25. März aufgenommen, um mit schnellen Hilfen für Unternehmen und Selbständige die wirtschaftlichen Folgen der Krise abzumildern. Viele haben Anträge auf Zuschüsse aus dem Soforthilfeprogramm des Landes bei der NBank gestellt und zum Teil sehr zeitnah erhalten. Es handelte sich um eine pauschale Förderung bei einem starken Einbruch der Einnahmen, mit der auch private Verpflichtungen zur Sicherung des Lebensunterhalts wie Krankenversicherung etc. gedeckt werden konnten.

Das Programm wurde allerdings bereits am 31. März 2020 durch ein neues, mit dem Bund abgestimmtes 2. Soforthilfe-Programm abgelöst – mit einschneidenden Änderungen zu Lasten der Soloselbständigen: Jetzt berechnet sich die Soforthilfe aus der Differenz von betrieblichen Verpflichtungen und Einkommen. Dies hat zur Folge, dass Soloselbständige, Künstler*innen etc. letztlich nun durch das Raster der Soforthilfe fallen, wenn sie, was häufig der Fall ist, nur sehr geringe Betriebskosten wie Büromieten etc. haben.

Auch der Verweis auf die Grundsicherung durch das Arbeitslosengeld II ist leider nicht für jede/n Freiberufler/in eine Lösung. Da viele im Alter keine staatliche Rente beziehen werden, haben sie über Jahre privat vorgesorgt. Das hierdurch angesparte Kapital liegt mitunter über dem erlaubten Freibetrag. Geld, das wir im Alter dringend benötigen, um nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Auch wenn in den ersten 6 Monaten nach Antragstellung die Vermögensprüfung entfällt, muss erklärt werden, dass „kein erhebliches Vermögen verfügbar ist“. Abgesehen davon ist der Schritt in die Grundsicherung für eine/n Unternehmer*in nicht ermutigend.

Auch der neue niedersächsische Liquiditätskredit hilft nicht wirklich, da eine Rückzahlung für viele unrealistisch erscheint.

Wer also nach jetzigem Stand der Dinge die Soforthilfe nur geringfügig nutzen darf und wegen überschrittener Vermögensgrenze auch keinen Anspruch auf ALG II hat, sieht sich gezwungen, seine Altersvorsorge aufzubrauchen.

Die Untersagung öffentlicher Veranstaltungen und der Wegfall einer Vielzahl von Dienstleistungen führt zum Teil zu einem existenzbedrohenden wirtschaftlichen Absturz von 100% auf 0%. Da ein Ende noch nicht in Sicht ist, werden viele noch etliche Monate ohne oder mit sehr geringen Einkommen auskommen müssen.

Ganz aktuell wird ein Strukturfonds für die Kulturszene von Bund und Ländern ins Gespräch gebracht, um die Produktion von Kultur direkt anzukurbeln, was wir begrüßen.

Fazit: Wichtig ist es zu erkennen, dass trotz neuer Hilfen und Anpassungen bestehender Programme eine Lücke für Soloselbständige in der Kultur- und Kreativwirtschaft entstanden ist, die geschlossen werden muss!

Unsere Forderungen:

  • Ein niedersächsisches Landesprogramm als Grundförderung für alle Soloselbständigen, um Umsatz- und Honorarausfälle zu kompensieren, wie es Hamburg mit pauschal 2.500 € derzeit praktiziert. Damit können auch private Kosten wie Krankenversicherungs-, Altersvorsorgebeiträge, Kosten der Lebenshaltung etc. abgedeckt werden.
  • Alternativ löst die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens die Situation für Alle.
  • Ein Vermeiden von Auftragsstopps: Geplante kommunale Vorhaben sollten nicht zurückgehalten sondern jetzt durchgeführt werden. Als weitere Initiative schlagen wir ein Gutscheinsystem für innovative Ideen oder kreative Leistungen in Oldenburg, was wir gern mit Ihnen diskutieren.

Herzliche Grüße

Für das Netzwerk cre8 und creative mass

Erstunterzeichner*innen

Norbert Egdorf

Peter Gerd Jaruschewski

Beate Kuchs

Mechthild Oetjen

Katja Reiche

Renée Repotente

Silvia Rutkowski

Katharina Semling

Amon Thein