Mit der Lupe gesucht: Coworking Spaces in Oldenburg.

Ausgehend vom Silicon Valley haben sich Coworking Spaces längst auch in Deutschland etabliert. Standorte wie das „Betahaus“ in Berlin oder das „Weserwork“ in Bremen bieten (kreativen) Freiberuflern die Möglichkeit, zu günstigen Konditionen einen Arbeitsplatz auf Zeit zu mieten. Im besten Fall treffen sie dort auch auf Gleichgesinnte, mit denen sie sich austauschen oder gemeinsam Projekte stemmen können. Das Problem dabei: Oldenburg hat den Trend lange verschlafen. Aber immerhin: Mittlerweile bewegt sich was…

 

Text: Robert Uhde; Foto oben: kreativ:LABOR, Bonnie Bartusch.

 

Wer die Website www.coworking.de besucht und sich dort die akribisch aufbereitete Deutschlandkarte mit all den rund 300 Standorten von Coworking Spaces ansieht, der stellt fest: Das Konzept hat sich flächendeckend in ganz Deutschland etabliert. In ganz Deutschland? Nein, nicht ganz. Es gibt noch ein paar weiße Flecken, zu denen ausgerechnet auch die Stadt Oldenburg zählt. Ok, so ganz vollständig ist die Karte nicht. Nicht aufgeführt waren zum Beispiel die sogenannten „Tetrapods“, die Christoph Helmes von der Agentur „Junge Haie“ eine Zeit lang in seinem Büro in der Alexanderstraße eingerichtet hatte.

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1. PLATZAUFZEIT

Seit einiger Zeit existiert außerdem das Projekt PLATZAUFZEIT, mit dem das Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg ein flexibles Arbeitsplatzangebot für Freiberufler, Selbständige, Studenten oder Geschäftsleute anbietet: “Zur Verfügung stehen Schreibtisch, Stuhl, Internet-Anschluss und Drucker, es können drei Arbeitsplätze gleichzeitig genutzt werden”, erklärt TGO-Kundenbetreuerin Ina Dänekas. “Der Austausch mit anderen ist dabei Teil des Konzeptes.”

 

PLATZAUFZEIT im TGO

Kontakt: Ina Dänekas
Marie-Curie-Straße 1, 26129 Oldenburg
Tel: 0441-36116-111; Mail: info@tgo-online.de; www.tgo-online.de

 

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2. co working area im Dienstleistungs-Zentrum Oldenburg

Erst vor wenigen Monaten eröffnet wurde die co working area im Dienstleistungs-Zentrum Oldenburg. Das Projekt stellt insgesamt 12 Arbeitsplätze auf Zeit mit Internetzugang und Drucker bereit. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die vorhandene Infrastruktur des dzo mit Sekretariatsservice, Buchung von Seminarräumen etc. zu nutzen: “Ganz gleich, ob konzentriertes Arbeiten, lebhafter Austausch mit anderen Spezialisten oder entspanntes Zusammensein – für jede Schaffensphase gibt es hier das entsprechende Angebot”, so Hauptgesellschafter Egon Gramberg.

 

co working area im dzo Dienstleistungszentrum Oldenburg

Kontakt: Egon Gramberg
August-Wilhelm-Kühnholz-Str. 5, 26135 Oldenburg
Tel: 0441-205720; Mail: info@dzo.de; www.olden-borg.de

 

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3. Kreativ:LABOR in der Kulturetage

(Fotos: Bonnie Bartusch)

Eine weitere Möglichkeit zum Coworking bietet seit Ende 2015 das Kreativ:LABOR, das die beiden “Möglichmacherinnen” Alexandra von der Decken und Susan Mertineit in der Kulturetage eingerichtet haben. Das Angebot umfasst einen Gemeinschaftsraum sowie Büro- und Seminarräume, richtet sich aber weniger an Wirtschaftsunternehmen, sondern soll ganz gezielt Kreative ansprechen: “Bei uns können sich unterschiedlichste Unternehmungen, Initiativen und Personen treffen und zum Arbeiten, Tagen oder Entwickeln zusammenkommen”, beschreiben die beiden das Projekt, das ganz explizit als “Möglichkeitsraum” für Engagement, für Experimentelles, für neue Formate und zum Querdenken quer durch alle Sparten konzipiert ist.

 

Für dieses Jahr planen Alexandra von der Decken und Susan Mertineit außerdem, das sogenannte Co:LABOR zu einem frequentierten Ort mit Einzelplatznutzung zu entwickeln: “Dabei handelt es sich um einen 60 Quadratmeter großen Stillarbeitsraum mit angrenzendem kleinem Sitzungsraum, WLAN, Rollcontainer und Teestation.“ Und bei entsprechendem Interesse von uns Kreativen könnte das Angebot noch weiter ausgebaut werden. Gut zu wissen: Wir müssen also nur wollen!

 

Kreativ:LABOR in der Kulturetage

Kontakt: Susan Mertineit, Alexandra von der Decken
Bahnhofstr. 11, 26122 Oldenburg
Tel: 0441-30445632; Mail: info@kreativ-labor.org

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